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Erfolgreiche Schweinemast in Großgruppen

29.10.2015 - Betrieb Wimmleitner "Meixner", Wildenau bei Aspach


Auf einer leichten Anhöhe über Wildenau bei Aspach liegt der Betrieb der Familie Josef und Christine Wimmleitner. Der Betrieb ist in seiner Geschlossenheit ein Musterbeispiel eines Innviertler Hofes, die neuen Betriebsgebäude fügen sich zu einem harmonischen Ganzen. Die Familie bewirtschaftet rund 100 ha Nutzfläche, der Großteil der Ernte wird in der Schweinemast veredelt. In der Fruchtfolge befinden sich rund 50 % Mais, rund 33 % Weizen, 10 % Gerste und 7 % Sojabohne. 1998 wurde der Betrieb auf Schweinemast umgestellt und seither kontinuierlich ausgebaut. Derzeit befinden sich am Betrieb gemeinsam mit der Meixner KG rund 1.400 Mastplätze. Während in den umgebauten Altgebäuden herkömmliche Aufstallungen mit Quertrog bzw. Kurztrog und Sensor befinden, werden in einem Stall aus dem Jahr 2011 300Tiere in einer Großgruppe mit Sortierschleuse gemästet.

Der Mais wird als CCM in Fahrsilos gelagert, gefüttert wird mit einer Spotmixanlage. Das CCM wird einmal am Tag aus dem Fahrsilo entnommen und aus einem Vorbehälter automatisch dosiert.

Wesentliche Faktoren für den Erfolg in der Schweinemast sind für Herrn Josef Wimmleitner und seinen Sohn Thomas die Gleichmäßigkeit und Herkunft der Ferkel aus einem Betrieb, eine perfekte Klimaführung und ein gesundes, optimal zusammengesetztes Futter. Gefüttert wird mit einem Multiphasenkonzept, wobei für alle Gewichtsabschnitte ein optimales Nährstoffangebot erstellt wird. Die Ferkel werden im Durchschnitt mit 28 kg eingestellt, bis zu einem Gewicht von 35 kg erhalten sie ein spezielles Vormastfutter mit einer Ferkelwirkstoffmischung. In der Endmast wird stark proteinreduziert gefüttert, im letzten Mastabschnitt ab 105 kg wird auf ein Lysin:MJ Verhältnis von 0,71:1 abgesenkt.

Die Leistungen am Betrieb Wimmleitner sind im Durchschnitt bei 850g/Tag, wobei der heiße Sommer 2015 in Verbindung mit erhöhten Mykotoxingehalten auch hier seinen Niederschlag gefunden hat. Der durchschnittliche Magerfleischanteil liegt bei 61 %.

Besonders wichtig ist für Herrn Wimmleitner, dass auch bei der Mast in Großgruppen die Tierbeobachtung konsequent erfolgt. Einmal am Tag geht Herr Wimmleitner mit einem Treibpaddel durch die Gruppe und beobachtet die Tiere. Damit sind die Tiere das gewohnt und sind dabei ausgesprochen ruhig und gelassen. Wichtig ist für Herrn Wimmleitner auch, dass die Person selbst beim Durchgang ruhig und bedächtig ist, Stress würde sich sehr rasch auch auf die Tiere übertragen.
Eine große Arbeitserleichterung für den Betrieb Wimmleitner war die Umstellung beim Mineralstoffbezug auf Loselieferung, die zur vollen Zufriedenheit klappt. Ein dafür konzipierter spezieller Silo aus einseitig beschichtetem Polyestergewebe mit entsprechend ausgelegter Filterkapazität wurde dafür aufgestellt.
Mit dieser Betriebsorganisation und den erreichten Ergebnissen ist der Betrieb Wimmleitner für die Zukunft gerüstet.

   

Neben der erfolgreichen Bewirtschaftung des Betriebes ist Herrn Wimmleitners zweite Leidenschaft das Singen und Auftreten als Teil der „Aspacher Tridoppler“. Als Mitglied der Gruppe ist Herr Wimmleitner bereits weit über die Innviertler Grenzen hinaus bekannt.

   

SCHAUMANN gratuliert der Familie Wimmleitner sehr herzlich zu dem hervorragenden Betrieb, den erreichten Zielen und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg im Stall!

 

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SCHAUMANN Pressedienst

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