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Fütterungsversuch mit CERAVITAL bestätigt Leistungssteigerung in der Anfangsphase der Ferkelaufzucht


Die Ferkelaufzucht stellt hohe Anforderungen an die Qualität der Futtermischungen. Je jünger die Ferkel, desto größer sind die Ansprüche an die Verdaulichkeit der Futterkomponenten. Ein aktueller Versuch im Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp (Schleswig-Holstein) belegt das Potenzial der Leistungssteigerung der neuen Futterkomponente CERAVITAL in der Ferkelaufzucht.

 

Die spezielle Wirkung von CERAVITAL unterstützt die körpereigenen Stoffwechselfunktionen beim Aufschluss schlechter verdaulicher Kohlenhydratbestandteile (Rohfaseranteile), bei der Umsetzung pflanzlicher Proteinquellen und bei der Fettverdauung. Deshalb zählt CERAVITAL zum Standard bei der Ausstattung der SCHAUMANN-Produkte für die Fütterung kleiner Ferkel.

 

Versuchsaufbau

 

Im Rahmen des Versuchs in Futterkamp kamen in der 2-phasigen Aufzucht als Basis die bewährten Ferkelaufzuchtprodukte SCHAUMA FRÜH und SCHAUMA-FA II zum Einsatz. Die Versuchsvarianten wurden zusätzlich mit CERAVITAL in der üblichen Dosierung für Ferkel ausgestattet. Insgesamt wurden in diesen beiden Versuchsgruppen die Leistungsmerkmale von 240 Ferkeln bei zehn Wiederholungen miteinander verglichen. Die Gewichtskontrolle in den Versuchsabschnitten und beim Ein- und Ausstallen erfolgte über Einzeltierwiegung. Als Tiermaterial wurden Danzucht- und PIC-Ferkel aus der eigenen Sauenherde gemischtgeschlechtlich aufgestallt. Einstallgewicht (durchschnittlich 8,2 kg) und Absetzalter (durchschnittlich 26,5 bzw. 26,7 Tage) lagen in beiden Gruppen auf gleichem Niveau.

 

Höhere tägliche Zunahmen und gesteigerte Futterverwertung mit CERAVITAL

 

Nach der ersten Fütterungsphase von 14 Tagen wurde auf das Ferkelaufzuchtfutter II umgestellt. Der Versuch erstreckte sich über 40 Tage. Am 41. Tag wogen die Tiere der Kontrollgruppe durchschnittlich 27,6 kg, die der Versuchsgruppe 28,0 kg. Mit einem Zunahmeniveau von durchschnittlich 490 g wurde insgesamt ein hohes Leistungsniveau über beide Versuchsgruppen erzielt.

 

Bei der Betrachtung der Leistungsdifferenzen zwischen Kontroll- und Versuchsgruppe fallen besonders die hohen Unterschiede in den ersten beiden Aufzuchtwochen auf (Darst. 1). Bei fast gleicher täglicher Futteraufnahme der Ferkel (333 vs. 340 g pro Tag) wurde in der CERAVITAL-Gruppe ein um 12 % höherer Zuwachs erreicht. Die Futterverwertung war in dieser Phase um mehr als 0,1 kg pro kg Zuwachs besser (Darst. 2). Es wurden 9 % weniger Futter pro kg Zuwachs gebraucht.

 

Das Ergebnis

 

In der anspruchsvollen Anfangsphase der Ferkelaufzucht unterstützt der Zusatz von CERAVITAL die körpereigenen Verdauung deutlich. Dieser positive Effekt bestätigt sich über den gesamten Versuch und wurde mit einer Leistungssteigerung von 14 g täglicher Zunahme (3 %) und 2,1 % besserer Futterverwertung nachgewiesen. Letztendlich wurden mit gleichen Futtermengen bei gleichem Einstallgewicht um 0,4 kg höhere Ausstallgewichte erreicht. Damit ergibt sich ein wirtschaftlicher Vorteil von 0,70 € pro Ferkel.

 

Fazit

 

Mit den Versuchsergebnissen werden auch Praxiserfahrungen in vielen Betrieben nach der Umstellung der Ferkelfütterung auf den Zusatz von CERAVITAL im Futter mit Daten und Fakten belegt.

Darst. 1: Ergebnisse Lebendmassezunahme (g/Tag), Ferkelaufzuchtversuch Futterkamp



Ergebnisse Lebendmassezunahme, Ferkelaufzuchtversuch Futterkamp

Darst. 2: Ergebnisse Futterverwertung (g/g), Ferkelaufzuchtversuch Futterkamp



Ergebnisse Futterverwertung, Ferkelaufzuchtversuch Futterkamp

Ihr Ansprechpartner

SCHAUMANN Zentrale

Tel.: +43 (0) 2236 316 41 -0

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Autor

Dr. Hans-Peter Pecher

Produktmanagement Schwein - SCHAUMANN  Deutschland